Gartenhäcksler

garden-waste-1047259_1280Beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern entstehen viele Gartenabfälle, die Entsorgung ist meistens mühsam und nervend, deshalb kann man zum Zerkleinern der Reste für die Wiederverwertung einen Häcksler benutzen. Durch die Wiederverwertung des Pflanzen Materials erhält man hervorragenden Rindenmulch. Genau hier ist ein Gartenhäcksler sehr nützlich.

Welche Häckslertypen gibt es?

Bei Gartenhäckslern gibt es zwei unterschiedliche Gerätetypen. Zum einen gibt es die Messerhäcksler, die das Schnittgut zerreißen und durchschneiden, und zum anderen die Walzenhäcksler, die das Schnittgut zwischen zwei Walzen zerquetschen. Beide Varianten gibt es als Benzin oder Elektro Version. Die Typen unterscheiden sich durch die Lautstärke beim Häckseln, auch die zu verarbeitenden Gartenabfälle machen einen Unterschied, so kann ein Walzenhäcksler keine Blätter verarbeiten.

Messerhäcksler

In Messerhäckslern sind scharfe Messer verbaut, diese sind an einer Schwungscheibe angebracht und zerschneiden und zerhacken die Gartenabfälle. Somit sind sie bestens für das Mulchen geeignet. Außerdem sind Messerhäcksler wesentlich günstiger als Walzenhäcksler. Aber man kann einen Messerhäcksler nicht für dauernd für das Schneiden dicker Äste benutze, einige wenige starke, dicke Äste steckt der Häcksler locker weg, aber auf Dauer machen diese die Messer stumpf und den Motor kaputt. Weiches Häckselgut verarbeitet er dagegen sehr gut. Außerdem sind Messerhäcksler sehr laut, weshalb man in jedem Fall einen Gehörschutz verwenden sollte. Man muss auch das Stückgut ständig von Hand nachschieben, da Messerhäcksler keinen automatischen Einzugsmechanismus besitzen. Leider muss man Messerhäcksler zerlegen und manuell reinigen, damit sie nicht verstopfen.

Walzenhäcksler

Walzenhäcksler kosten viel mehr als Messerhäcksler, aber der Kauf kann sich lohnen, da sie viele Vorteile besitzen. Die Geräte werden nicht ohne Grund als Leisehäcksler bezeichnet, sie entwickeln einen viel geringeren Lautstärkepegel als Messerhäcksler. Sein Name verrät eigentlich schon alles über die Funktionsweise des Geräts, im Inneren sind zwei sich gegeneinander drehende Walzen angebracht, die das Stückgut automatisch einziehen und dann zerquetschen, meistens reißen dann die dickeren Äste direkt auseinander, sodass man auch hier kleine Häcksel erhält. Die kleinen an den Walzen angebrachten Zacken zerkleinern den Abfall zusätzlich. Gequetschtes Häckselgut lässt sich außerdem besser weiterverwenden, da es schneller verrottet und so den Pflanzen mehr Nährstoffe zuführen kann.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Vor dem Kauf sollte man sich im Klaren sein wofür man einen Gartenhäcksler verwenden will.

Was soll gehäckselt und zerkleinert werden?

Walzenhäcksler können besser für dickere Äste verwendet werden, Messerhäcksler schlagen sich bei Blättern und anderen weichen Planzenteilen besser.
Muss das Gerät leise sein, sollte man nach einen Leisehäcksler suchen.
Wer besonders viel Power für dicke Äste und Stämme benötigt ist nur mit einen Häcksler mit Benzinmotor zufrieden.

Für große Gärten eignen sich Walzenhäcksler besser als Messerhäcksler, da Sie die Arbeit erleichtern und gleichzeitig auch mit festerem Stückgut arbeiten können.
Schlussendlich spielt auch der Preis eine Rolle, aber von diesem sollten Sie sich nicht allzu sehr beeinflussen lassen.

Quelle: Häcksler im Test

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